Intelligente Überwachung sensibler Kabelsysteme
Vorausschauend handeln mit gridlytics
Moderne Datenauswertung zur Minimierung von Umweltrisiken: In Hamburg sind noch vereinzelt ältere, ölisolierte Hochspannungskabel im Einsatz. Sie funktionieren zuverlässig, können aber bei Beschädigungen Öl verlieren und so die Umwelt belasten. Um diese Risiken zu minimieren, setzt die Hamburger Energienetze GmbH auf eine digitale Überwachung mit gridlytics.
Ältere Infrastruktur – ein potenzielles Risiko: Ölkabel stammen aus einer Zeit, in der andere technische Standards galten. Durch ihre Bauweise stehen sie unter leichtem Überdruck – ein Mantelschaden kann deshalb zu einem Ölaustritt führen. Insbesondere kleinere Undichtigkeiten stellen in der Detektion eine Herausforderung dar. Eine frühzeitige Erkennung ist hier entscheidend, um den Boden zu schützen.
Automatisierte Analysen für eine schnelle Reaktion: Mit gridlytics werden Druck- und Betriebsdaten der 110-kV-Ölkabelsysteme kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Die Plattform erkennt Abweichungen automatisch – auch kleinste Veränderungen im Druckverlauf. Mithilfe von Machine Learning kann gridlytics Muster im Datenverhalten analysieren und Anomalien frühzeitig melden. Damit lassen sich Leckagen schneller lokalisieren und Umweltauswirkungen verringern.
Monitoring als Frühwarnsystem
Mit gridlytics lassen sich mehrere Messreihen gleichzeitig betrachten: Visuell aufbereitet fällt es leicht, Schwankungen, Abweichungen und Korrelationen zu erkennen. Im Fall des digitalen Öldruckmonitorings stellt gridlytics Öldruck in der Leitung, Erdbodentemperatur und Leistungsströme einander gegenüber. Verlassen die Werte den Normbereich, verschickt das System E-Mail-Alerts. So kann schnell reagiert werden, falls sich andeutet, dass eine Leitung undicht ist.